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Fortbildung für Lawinenkommissionen

Erstellt am 28. Jänner 2023

Von 24.01. - 26.01. fand der zweite größere Ausbildungskurs für Lawinenkommissionen der heurigen Wintersaison statt. Schauplatz des vom Lawinenwarndienst Steiermark sowie der ansässigen Lawinenkommission Wildalpen durchgeführten Kurses war das Hotel Kristall in Wildalpen, wo für die 60 Teilnehmer und 14 Ausbildner perfekte Bedingungen für drei intensive Tage vorherrschten. Neben Kommissionen aus der Steiermark nahmen auch wieder Mitglieder aus Niederösterreich und Kärnten Teil. Auch die NÖVOG, die von der GeoSphere Austria in Sachen Wetter und Lawinen betreut wird, war mit einigen Teilnehmern vertreten.

Als Schwerpunkt wurden grundlegende sowie spezielle Inhalte zu den Themenbereichen Schneephysik und Schneedecke vermittelt. Weitere Lehrinhalte waren bspw. das Arbeiten mit dem Hubschrauber, die Rolle der Landeswarnzentrale sowie rechtliche und versicherungsrelevante Themen. Der Praxistag fand auf dem Hochkar statt. Bei traumhaften Wetter- und Schneebedingungen wurden die theoretischen Erkenntnisse in Kleingruppen in die Praxis umgelegt und aufgearbeitet. Anhand der aufgenommenen Schneeprofile, Analysen und Stabilitätstests wurden die Ergebnisse zusammen präsentiert, verglichen und diskutiert.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass die Fortbildung das letzte Mal unter der Obhut von Mag. Helmut Kreutzwirth, Leiter des Referates Lawinenwarndienst am Land Steiermark, veranstaltet wurde, der im in diesem Jahr in den Wohlverdienten Ruhestand gehen wird.     

Sowohl im Lehrsaal als auch in der Praxis herrschten perfekte Arbeitsbedingungen und großes Interesse. Quelle: LWD 
Die Schneedeckenanalyse zählte zu einem der Aufgabenpunkte am Geländetag. Quelle: LWD
Auch der Umgang mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) gehört zum Schulungsprogramm für Lawinenkommissionen. Quelle: LWD
Der Leiter des Referates Lawinenwarndienst im Land Steiermark, Mag. Helmut Kreuzwirth, bei einer seiner letzten Urkundenübereichung im Rahmen einer Kommissionsausbildung. Quelle: LWD 

Viel Neuschnee auf der Koralpe

Erstellt am 25. Jänner 2023

Das Italientief hat einiges an Neuschnee im Bereich der Koralpe gebracht. Insgesamt gab es mehr als 1m Neuschnee. Im Waldbereich ist der Schnee oberhalb von ca. 1500m noch recht flockig. Im Kammbereich hingegen hat der Wind die Schneedecke gebunden. 

Neuschneezuwachs bei der Station Grünangerhütte   Quelle: LWD

 

Windgebundener Schnee im Kammbereich    Quelle: LWD

 

Eine weiche Schneeschicht ist innerhalb der Tiebschneeschicht zu finden   Quelle:LWD


Lawinenunfall im Grenzgebiet Steiermark Kärnten - Turracher Höhe

Erstellt am 21. Jänner 2023

Am Samstag den 21.01.2023 ereignete sich im Grenzgebiet Steiermark - Kärnten ein Lawinenunfall. Gegen Mittag fuhren 2 Personen einer 6er Gruppe oberhalb der Panoramabahn auf Kärntner Seite in einem freien Hang außerhalb des Skigebietes ein. Die 2 lösten ein Schneebrett aus und eine Person wurde Teilverschüttet. Die zweite Peron wurde total verschüttet. Beide hatten kein LVS - Gerät bei sich. Die verschüttete Person wurde durch einen zufälligen Sondentreffer geordert und geborgen. Im selben Hang gab es vor einigen Jahren einen Lawinenunfall mit Todesfolge. Weitere Informationen (Lawis-Eintrag, Fotos,...) werden beim Lawinenwarndienst Kärnten publiziert.

 

Übersichtsfoto des Lawinenhangs   Quelle: LWD Kärnten

Dieser Hang wird erreicht, indem Variantenskifahrer vom Kronock ach Süden abfahren und dann Richtung Turrach - Panoramabahn den Hang einfahren.

 

Vom Ablagerungsbereich der LAwine - Blick Richtung Anriss  Quelle: Alpinpolizei

 

Quelle: Alpinpolizei

 

 

 

 

 


 


Der Neuschnee von Dienstag

Erstellt am 11. Jänner 2023

Am Dienstag ist in der Steiermark endlich etwas Neuschnee gefallen. Am meisten Schnee ist in der Dachsteinregion und dem Tote Gebirge gefallen, aber auch in den Ennstaler Alpen und dem Hochschwab-Gebiet sind einige Zentimeter dazugekommen.  

Der gefallene Neuschnee von Sonntag, 8.1. 12:00 bis Mittwoch, 11.1. 12:00 inklusive Setzung laut Snowgrid-Modell. (Quelle: GeoSphere Austria)
Der Schneehöhenzuwachs an den Messtationen Loser (1573 m), Großen Buchstein (2089 m) und Sonnschienalm (1524 m) seit Sonntag, 8.1.2023. (Quelle: LWD Stmk)

Der Neuschnee wurde mit dem stürmischen Nordwestwind in die erweiterten Ostexpositionen verfrachtet. In den Hochlagen haben sich teils mächtige Triebschneepakete hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden abgelagert. Dort kann eine Schneebrettauslösung bereits durch geringe Zusatzbelastung möglich sein!


Call for Papers

Erstellt am 10. Jänner 2023


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